Während seiner Promotion im Labor von Dr. Charles Thornton untersuchte er die Auswirkungen der DMPK-Reduktion auf Herz- und Skelettmuskulatur von Mäusen und befasste sich mit Sicherheitsbedenken bei DMPK-gezielten Therapien. Er entwickelte Methoden zur Messung toxischer CUG-Repeat-RNA, zur Erstellung von Modellsystemen und zum Testen allel-selektiver Ansätze und erwarb dabei Expertise in Mausgenetik, Repeat-Modellierung und experimenteller Therapeutik. Nach Abschluss seiner Facharztausbildung in Neurologie und eines neuromuskulären Fellowships an der University of Pennsylvania verband er klinische Neurologie mit translationaler Forschung.
Als Nachwuchsforscher an der Virginia Commonwealth University leitet er ein DM1-Forschungsprogramm, das die klinische Variabilität und das therapeutische Ansprechen mittels genetischer Modellierung, Genom-Screening und Vektordesign untersucht. Sein Projekt „Identifizierung genetischer Modifikatoren der Krankheitsausprägung bei myotoner Dystrophie“ zielt darauf ab, genetische Modifikatoren zu identifizieren, die Krankheitsmanifestationen beeinflussen, indem Gene in patientenabgeleiteten Muskelvorläuferzellen systematisch ausgeschaltet und Veränderungen der Krankheitsaktivität gemessen werden. Sein langfristiges Ziel ist es, eine unabhängige Karriere als Arzt und Wissenschaftler aufzubauen, um das mechanistische Verständnis und translationale Ansätze zur Verbesserung der Patientenversorgung voranzutreiben.