Myotoner Dystrophie (DM) kann die Haut auf verschiedene Weise beeinträchtigen. Menschen mit DM1 haben ein höheres Risiko, Pilomatrixome zu entwickeln – gutartige Hauttumoren, die häufig als feste Knoten unter der Haut des Kopfes oder Halses auftreten und durch chirurgische Entfernung behandelt werden können. Bei DM2 können hormonelle oder follikuläre Veränderungen zu Haarausfall und anderen Hauterkrankungen wie seborrhoischer Dermatitis oder atypischen Muttermalen beitragen. Bei kongenitaler DM kann eingeschränkte Beweglichkeit das Risiko druckbedingter Hautverletzungen erhöhen, weshalb sorgfältige Hautpflege und Umlagerung wichtig sind.
Wissenswertes
Haut – DM1
Muster:
- Menschen mit myotoner Dystrophie DM1 weisen eine erhöhte Häufigkeit von Pilomatrixomen auf, einer Art gutartiger Hauttumoren. Diese Art von Tumor ist in der Allgemeinbevölkerung selten, bei Menschen mit myotoner Dystrophie DM1 jedoch relativ häufig.
Symptome:
- Pilomatrixome treten häufig im Bereich des Kopfes oder Halses auf und fühlen sich wie feste Knoten direkt unter der Hautoberfläche an. Einige Forscher haben vorgeschlagen, dass DM1 möglicherweise auch mit einer erhöhten Häufigkeit anderer Tumorarten verbunden sein könnte, wie etwa Tumoren der Nebenschilddrüse, Hypophyse oder Thymusdrüse. Derzeit gibt es jedoch keine eindeutigen Belege, die diese Annahme stützen.
Behandlung:
- Diese Tumoren sind gutartig und können durch chirurgische Entfernung geheilt werden.
Haut – DM2
Muster:
- Hormonelles Ungleichgewicht oder zugrunde liegende Probleme mit Haut- und Haarfollikeln können zu Alopezie und anderen Hauterkrankungen wie dysplastischen Nävi und seborrhoischer Dermatitis beitragen.
Haut – CDM
Behandlung:
- Verhindern Sie druckbedingte Hautverletzungen durch häufiges Umlagern und Vermeidung von Druckstellen in Kinderbetten oder Autositzen bei Säuglingen mit eingeschränkter Beweglichkeit aufgrund schwerer Muskelschwäche.
Tumoren
Menschen mit myotoner Dystrophie DM1 weisen eine erhöhte Häufigkeit von Pilomatrixomen auf, einer Art gutartiger Hauttumoren. Diese Art von Tumor ist in der Allgemeinbevölkerung selten, bei Menschen mit myotoner Dystrophie DM1 jedoch relativ häufig. (Es wurde kein Zusammenhang zwischen Pilomatrixomen und DM2 berichtet.)
Pilomatrixome treten häufig im Bereich des Kopfes oder Halses auf und fühlen sich wie feste Knoten direkt unter der Hautoberfläche an. Diese Tumoren sind gutartig und können durch chirurgische Entfernung geheilt werden. Einige Forscher haben vorgeschlagen, dass DM1 möglicherweise auch mit einer erhöhten Häufigkeit anderer Tumorarten verbunden sein könnte, wie etwa Tumoren der Nebenschilddrüse, Hypophyse oder Thymusdrüse. Derzeit gibt es jedoch keine eindeutigen Belege, die diese Annahme stützen.